Mein Zuhause für drei Wochen – mitten im Rom der letzten Republik

Mitten im Rom der letzten Republik – mein Zuhause für drei Wochen

Rom vor über 2000 Jahren

Kurz & knapp

📅 Reise: 3. bis 21. Oktober 2026
🏠 Mein Zuhause: Via dei Banchi Vecchi, Rom
🚶 Alles zu Fuß: Forum Romanum · Theater des Pompeius · Campo de' Fiori · Pantheon · Piazza Navona

Eigentlich wollte ich einfach nur eine schöne Unterkunft mitten in Rom.

Nicht mehr.

Ich wollte morgens die Tür öffnen, einen Espresso trinken und direkt loslaufen können – ohne U-Bahn, ohne Taxi, ohne ständig auf den Stadtplan schauen zu müssen.

Also habe ich lange gesucht und schließlich eine kleine Unterkunft in der Via dei Banchi Vecchi gefunden.

Erst danach begann ich, mich intensiver mit der Geschichte dieses Viertels zu beschäftigen.

Und plötzlich wurde aus einer ganz normalen Unterkunft etwas völlig anderes.

Mir wurde klar, dass ich ausgerechnet dort wohnen werde, wo sich vor mehr als 2.000 Jahren einer der spannendsten Bereiche der Römischen Republik befand.

Die heutige Via dei Banchi Vecchi gab es damals übrigens noch gar nicht.

Sie entstand erst viele Jahrhunderte später im Mittelalter und erhielt ihren Namen durch die Geldwechsler und Bankiers, die sich hier niederließen.

Doch genau diese Gegend war schon lange vorher voller Leben.

Und genau deshalb freue ich mich inzwischen fast auf den Weg aus der Haustür genauso sehr wie auf das Forum Romanum selbst.


So sieht mein Ausgangspunkt heute aus

Mein Ausgangspunkt in Rom

Wenn ich diese Karte anschaue, sehe ich inzwischen nicht mehr einfach nur Straßen.

Ich sehe Ziele.

Das Forum Romanum.

Das Theater des Pompeius.

Den Largo di Torre Argentina.

Das Pantheon.

Die Piazza Navona.

Fast alles liegt nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

Genau deshalb habe ich mich für dieses Viertel entschieden.

Ich möchte Rom zu Fuß entdecken.

Langsam.

Ohne Hektik.

Mit offenen Augen.


Und jetzt drehen wir die Zeit einmal zurück ...

Stell dir dieselbe Gegend vor.

Nur ohne Autos.

Ohne Cafés.

Ohne Motorroller.

Ohne Kirchen.

Ohne Renaissancepaläste.

Plötzlich befinden wir uns nicht mehr im Jahr 2026.

Sondern mitten in der letzten Römischen Republik.

Ungefähr dort, wo ich wohnen werde, begann damals das riesige Marsfeld (Campus Martius).

Nur wenige Minuten entfernt lag das Theater des Pompeius.

Dort tagte später der Senat.

Und genau dort wurde Julius Caesar am 15. März 44 v. Chr. ermordet.

Ein paar Schritte weiter begann das Forum Romanum, das politische Zentrum der Republik.

Je länger ich mich damit beschäftige, desto unglaublicher finde ich den Gedanken, dass ich genau in diesem Viertel drei Wochen lang wohnen werde.

Kleiner Hinweis zur Karte

Mir ist wichtig, ehrlich zu sein.

Diese Karte soll keine wissenschaftlich exakte Rekonstruktion des antiken Rom sein.

Sie soll vor allem dabei helfen, sich räumlich besser vorstellen zu können, wo sich die wichtigsten Orte ungefähr befanden und wie eng sie eigentlich beieinander lagen.

Manchmal sagt eine einfache Grafik mehr als viele Seiten Text.


Genau darauf freue ich mich

Seit Monaten lese ich Bücher, schaue mir alte Karten an und markiere Orte, die ich unbedingt besuchen möchte.

Manchmal sitze ich abends vor einer Karte von Rom und frage mich:

Wie wird es wohl sein, endlich genau dort zu stehen?

Vielleicht wird mich das Forum Romanum am meisten beeindrucken.

Vielleicht der Ort, an dem Julius Caesar ermordet wurde.

Vielleicht aber auch irgendeine kleine Gasse, an der jeden Tag Tausende Menschen vorbeilaufen, ohne zu ahnen, welche Geschichten sich genau dort abgespielt haben.

Genau diese Momente möchte ich hier mit dir teilen.

Nicht geschniegelt.

Nicht wie in einem Geschichtsbuch.

Sondern genauso, wie ich sie selbst erleben werde.

Mit Überraschungen.

Mit Fragen.

Mit kleinen Zufällen.

Und hoffentlich mit vielen Momenten, in denen Geschichte plötzlich ganz lebendig wird.


Wie geht es weiter?

Bis zu meiner Abreise werde ich hier noch ein paar Vorbereitungen mit dir teilen.

Und ab dem 3. Oktober geht es dann direkt aus Rom weiter.

Fast täglich.

Mit Fotos.

Mit Karten.

Mit Geschichten.

Und mit den vielen kleinen Entdeckungen, die man in keinem Reiseführer findet.

Wenn du Lust hast, komm einfach mit.

Ich glaube, das wird eine richtig spannende Reise.


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Bis bald aus Rom! 🇮🇹

Markus Urban

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